Herbstfest 2018

Bei herrlichem Herbstwetter ein Herbstkonzert veranstalten. Das war uns auch in diesem Jahr wieder vergönnt. Die Kirchenbänke waren voll besetzt und man freute sich auf schöne Liedvorträge.

Als Gäste durften wir den Paul Gerhard Chor aus Gödenroth, den Chor 2000 aus Niedersohren und das Saxophonquintett des MV Kirchberg begrüßen. Alle drei waren noch nie bei uns zu Gast. Um so mehr war man gespannt, was dargeboten wird und wie es sich in der Kirche anhört.

Nachdem das Saxophonquintett mit zwei Stücken das Konzert eröffnet hatte, begrüßte Stefanie Stock alle Anwesenden mit einem kleinen Gedicht:

Ein kleines Lied! Wie geht’s nur an, dass man so lieb es haben kann, was liegt darin? Erzähle!
Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut und Gesang und eine ganze Seele.

Nach ein paar Ausführungen über das Singen im Besonderen und Gesang im Allgemeinen wurde den Zuhörern klar: Regelmäßiges Singen ist so gesund, dass es eigentlich ärztlich verordnet werden sollte!

Unser Chor begrüßte die Gäste mit: Für alle und Du allein, Herr. Und im zweiten Teil mit: Neue Schritte wagen und Ich wollte nie erwachsen sein.

Die Gäste aus Gödenroth begeisterten mit drei lateinischen Stücken: Ave verum, Exodus, Dona nobis pacem und einem englischen Stück: Pastime with good company.

Der Niedersohrener Chor, der bei uns seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte (wir sind so stolz!!!) hatte vier englische Songs mitgebracht: Morning has broken, Lord of the dance, Annies Song und Why worry. Und sie haben ihren Auftritt sehr gut gemeistert.

Die Saxophongruppe erfreute uns mit: Amor saprente, Panic Angelicus, Under the moon of love, Night and day in Trinidad, Concertino für Saxophonquintett, When you and I were young, Maggi und der Zugabe Money, Money, Money.

Etwas ganz Besonderes war die Bildbetrachtung der „Kreidefelsen von Rügen“ von Caspar David Friedrich. Gabi Pauli brachte die Zuhörer mit ihrer Ausführung über das Bild und speziell über die Personen, die darauf zu sehen sind, fast vor Ort aber zumindest zum Nachdenken. Ein gelungenes „Zwischenspiel“.

Zum Schluss durften sich alle Anwesenden als Sänger beim gemeinsamen Kanon einbringen. „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn“. Durch die sehr gute Akustik in der Kirche ein besonderer Ohrenschmaus.

Nach dem Konzert in der Kirche konnte man nun seinen Hunger im Gemeindehaus stillen mit Backeskrumbeere und Backesbroore, Tzatziki und Krautsalat – seit Jahren schon unser „Traditionsessen“.

Nach dem Mittagessen trug Gabi Pauli ein paar ihrer selbstverfassten Gedichte vor. Das ein oder andere Schmunzeln blieb dabei nicht aus.

Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ließen wir das Fest am Nachmittag ausklingen.